Skip to content

Bunker Sievekingdamm (Hamburg Hamm)

Standort: Sievekingdamm 37 (Hamm Nord)
Nutzung: 1. Proberäume für Musikgruppen und Solisten (jeder kann sich einmieten) 2. Träger für Mobilfunknetzantennen 3. Werbeträger
Kommentar: Der Vermieter hat noch 5 weitere Bunker im Angebot, also insgesamt 6 von einst 116 zivilen Bunkern in Hamburg. Zwischen 9 und 24 Uhr können die Mieter pro Bunker ca. 45 Räume zwischen 12 und 36qm nutzen. Die Deckenhöhe liegt bei ca. 2,5m, die Außenwandstärke beträgt einen Meter und 10cm; bester Schallschutz ist also garantiert. Da die Schutzräume meist nur 8-10qm groß waren, hat der Eigentümer die Bunker entkernt und eine großzügigere Raumaufteilung vorgenommen.


Bunker Papenstraße (Hamburg Eilbek)

Standort: Papenstraße (Eilbek)
Nutzung:
nicht bekannt
Kommentar: Aus der Serie: „Die schlechtesten Verstecke” … Wie der nur zwei Straßen entfernte Bunker in der Tonistraße, so ist auch dieser direkt am Jacobipark gelegen, was die gleichen Vor- und Nachteile mit sich bringt. Im Unterschied zur „Toni-Bunker” harrt der „Papen-Bunker” noch seiner Entdeckung seitens potenter und kreativer Investoren, die auch dieses Gebäude in einen attraktiven Wohnkomlex umformen und somit seinem Dasein als Schandfleck ein Ende bereiten. Es wird sich sicher ein anderer Platz für die Glas-, Papier- und Platikcontainer finden. Die Verkehrsanbindung ist gut, man überquert lediglich die Hasselbrookstraße und geht dort durch die Unterführung. Einmal treppauf, und schon ist man auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Hasselbrook. Von hier aus sind es nur drei Stationen bis zum Hauptbahnhof. – Als ob das obige Spottwort vom „schlechten Versteck” der Stadt nahegegangen ist, hat sie offenbar das Fällen des als Versteck untauglichen Baumes veranlasst.


Bunker Bramfelder Straße (Hamburg Barmbek)

Standort: Bramfelder Straße (Barmbek Nord)
Nutzung: nicht bekannt
Kommentar: Schmerzhaft besonders die Mauernarbe, die das – den Krieg offensichtlich nicht überlebt habende – Nachbarhaus hinterlassen hat. Das nächste Haus zur Rechten des Bunkers hat die Nummer 94, das nächste zur Linken die 102. Dem Bunkerbau haben offensichtlich drei Häuser weichen müssen (96, 98, 100).


Bunker Habichtstraße (Hamburg Barmbek)

Standort: Habichtstraße (Barmbek Nord)
Nutzung: Träger für Mobilfunknetzantennen
Kommentar: Links neben dem Bunker befindet sich eine Seniorenresidenz der Köster-Stiftung. Wenn sich einer der bejahrten Residenten in der Tankstelle rechts neben dem Bunker seine Zeitung kauft, dürften Erinnerungen an die Jugend wach werden.


Bunker Feldstraße (Hamburg St. Pauli)

Standort: Feldstraße 66 (St. Pauli)
Typ: Gefechtsturm
Baujahr: 1942
Nutzung: Uebel & Gefährlich (Konzertveranstalter) u.a.
Kommentar:


Bunker Tonistraße (Hamburg Eilbek)

Standort: Tonistraße 10 (Eilbek)
Nutzung:
1. Archiv- und Lagerfläche 2. der auf das Dach des Bunkers nachträglich aufgebaute Flachbau enthält zwei Wohneinheiten
Kommentar:
Erst auf den zweiten Blick erkennt man einen ehemaligen Luftschutzbunker. Offenbar ist es also kein unlösbares Problem, die Mauern zu durchbrechen und zielgenau Fenster einzufügen. Der Bau ist noch in vollem Gange. Es handelt sich um eine ausgesprochen ruhige Wohnlage in einer Sackgasse mit Blick auf den Jacobipark, der mittels Steinstufen von der Sackgasse aus direkt erreichbar ist, wenn auch gerne von Alkoholkonsumenten frequentiert .


Bunker Finkenau (Hamburg Eilbek)

Standort: Finkenau (Eilbek, auf dem Gelände der Frauenklinik)
Nutzung: Träger von Mobilfunknetzantennen.
Kommentar: Dieser Bunker ist mit einem Flak-Turm ausgestattet.


Bunker Fuhlsbütteler Straße (Hamburg Barmbek)

Dieser Bunker befindet sich auf dem Gelände des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek und ist mit einem Flak-Turm ausgestattet.

Nachtrag: Der Bunker wurde im Jahr 2008 abgerissen.


Bunker Heußweg, Ecke Unnastraße (Hamburg Eimsbüttel)

Standort: Heußweg 114
Nutzung: Beherbergt eine Elektrikfirma im Erdgeschoss. Auf dem Dach befinden sich Wohnungen. Die Nutzfläche beträgt 460 qm – aufgeteilt auf fünf Wohnungen und die Firmenräumlichkeiten. Das Dach ist mit üppig bemessenen (bis zu 70 qm) Terassen ausgestattet. Damit die Bewohner des Bunkers nicht zu sehr ins Schwitzen geraten, wurde sogar ein Aufzug eingebaut. Der Umbau begann im August 2000 und endete im Mai 2001. Nicht zu Unrecht erhielt das federführende Architekturbüro im Jahr 2002 den Architekturpreis (dritten Ranges) des Bundes Deutscher Architekten und Architektinnen (BDA) der Freien und Hansestadt Hamburg e.V. Die Ähnlichkeit zum Bunker in der Tonistraße kommt übrigens nicht von ungefähr – dort war das gleiche Architekturbüro am Werk. Vor dem Umbau war die Fassade komplett mit einem recht passablen Trompe-l’œil versehen.
Kommentar: Fantastische Synthese aus alt und neu bzw. Mahnmal, ziviler Nutzung und Design. Besonders gelungen ist das glasverkleidete Portal, in dem sich die erhaltenen Altbauten der gegenüber liegenden Straßenseite spiegeln. Man beachte den dreieckigen Schnitt im Beton hinter dem Glas.


Wallfahrt in Hamburg


Nordeingang (l.) und Südeingang (r.) des Walltunnels


Seite 9 von 111234567891011

Bloggeramt.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de