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Category Archives: Luftschutzbunker

Bunker Berliner Tor (Hamburg St. Georg)

Standort: Berliner Tor (St. Georg)
Baujahr:
Nutzung:
Kommentar:

Bunker Rothenbaumchaussee (Hamburg Eimsbüttel/Rotherbaum)

Standort: Moorweide / Rothenbaumchaussee 2 (Stadtteil Rotherbaum / Bezirk Eimsbüttel)
Typ: Zombeck
Baujahr: 1940
Nutzung: Dieser ehemalige Bunker wird als Cocktailbar genutzt.

Literatur:

  • Schmal, Helga u. Selke, Tobias: Bunker – Luftschutz und Luftschutzbau in Hamburg. Unter Mitarbeit v. Henning Angerer u. Ilse Rüttgerodt-Riechmann. Herausgegeben von der Kulturbehörde und dem Denkmalschutzamt. Hamburg, 2001.

Bunker Sternschanze (Hamburg St. Pauli)


Standort:
Sternschanze 7
Baujahr: 1940
Typ: Zombeck
Nutzung: beherbergt das „Clubheim V.F.L. Hammonia v. 1922 e.V.” Die Spielstätte dieses Vereins befindet sich gleich neben dem Bunker (Das linke Bild lässt Platz und Umzäunung erkennen).

Literatur:

  • Schmal, Helga u. Selke, Tobias: Bunker – Luftschutz und Luftschutzbau in Hamburg. Unter Mitarbeit v. Henning Angerer u. Ilse Rüttgerodt-Riechmann. Herausgegeben von der Kulturbehörde und dem Denkmalschutzamt. Hamburg, 2001.

Bunker Wiesendamm (Hamburg Barmbek)

Standort: Wiesendamm 7 (U-/S-Bahnhof Barmbek – Barmbek Nord)
Typ: Zombeck
Baujahr: 1939
Nutzung: Ein stark verblasster alter Werbeschriftzug auf der Fassade lässt erkennen, dass der Bunker entweder nur als Lager für Polstermöbel oder gar als Möbelhaus mit Verkauf genutzt wurde. Gegenwärtig scheint das Gebäude jedoch ungenutzt zu sein.
Kommentar: Der Reichsadler wurde zwar ordnungsgemäß entnazifiziert, hängt aber ansonsten unbeschädigt nach wie vor über dem Eingang zum Wiesendamm. Damit er auch was hermacht, wurde er offenbar auch immer wieder mal weiß getüncht. Dass die Stadt sich aber dazu bequemt, die Initiative der Geschichtswerkstatt zu unterstützen, ist offensichtlich ein Wunschtraum. Geld pumpt Hamburg viel lieber in die Elbphilharmonie.

Bunker Schellingstraße (Hamburg Eilbek)

Standort: Schellingstraße, Ecke Wielandstraße (Eilbek)
Nutzung: nicht bekannt
Kommentar: Auch hier zeigt sich der recht unbeholfen wirkende Umgang der Stadt mit ihren Bunkern: Das Pflanzen von Bäumen macht den Anblick der Bunker nicht viel erträglicher, ebensowenig das Weißtünchen. So teuer kann doch das Abreißen nicht sein und selbst wenn, dann sollte es das einer Stadt wert sein, die ein bisschen etwas auf sich hält. Wenigstens ein Umbau sollte doch möglich sein (siehe Tonistraße). Der Verkauf an private Investoren wäre ja auch noch eine Möglichkeit.

Bunker Sievekingdamm (Hamburg Hamm)

Standort: Sievekingdamm 37 (Hamm Nord)
Nutzung: 1. Proberäume für Musikgruppen und Solisten (jeder kann sich einmieten) 2. Träger für Mobilfunknetzantennen 3. Werbeträger
Kommentar: Der Vermieter hat noch 5 weitere Bunker im Angebot, also insgesamt 6 von einst 116 zivilen Bunkern in Hamburg. Zwischen 9 und 24 Uhr können die Mieter pro Bunker ca. 45 Räume zwischen 12 und 36qm nutzen. Die Deckenhöhe liegt bei ca. 2,5m, die Außenwandstärke beträgt einen Meter und 10cm; bester Schallschutz ist also garantiert. Da die Schutzräume meist nur 8-10qm groß waren, hat der Eigentümer die Bunker entkernt und eine großzügigere Raumaufteilung vorgenommen.

Bunker Papenstraße (Hamburg Eilbek)

Standort: Papenstraße (Eilbek)
Nutzung:
nicht bekannt
Kommentar: Aus der Serie: „Die schlechtesten Verstecke” … Wie der nur zwei Straßen entfernte Bunker in der Tonistraße, so ist auch dieser direkt am Jacobipark gelegen, was die gleichen Vor- und Nachteile mit sich bringt. Im Unterschied zur „Toni-Bunker” harrt der „Papen-Bunker” noch seiner Entdeckung seitens potenter und kreativer Investoren, die auch dieses Gebäude in einen attraktiven Wohnkomlex umformen und somit seinem Dasein als Schandfleck ein Ende bereiten. Es wird sich sicher ein anderer Platz für die Glas-, Papier- und Platikcontainer finden. Die Verkehrsanbindung ist gut, man überquert lediglich die Hasselbrookstraße und geht dort durch die Unterführung. Einmal treppauf, und schon ist man auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Hasselbrook. Von hier aus sind es nur drei Stationen bis zum Hauptbahnhof. – Als ob das obige Spottwort vom „schlechten Versteck” der Stadt nahegegangen ist, hat sie offenbar das Fällen des als Versteck untauglichen Baumes veranlasst.

Bunker Bramfelder Straße (Hamburg Barmbek)

Standort: Bramfelder Straße (Barmbek Nord)
Nutzung: nicht bekannt
Kommentar: Schmerzhaft besonders die Mauernarbe, die das – den Krieg offensichtlich nicht überlebt habende – Nachbarhaus hinterlassen hat. Das nächste Haus zur Rechten des Bunkers hat die Nummer 94, das nächste zur Linken die 102. Dem Bunkerbau haben offensichtlich drei Häuser weichen müssen (96, 98, 100).

Bunker Habichtstraße (Hamburg Barmbek)

Standort: Habichtstraße (Barmbek Nord)
Nutzung: Träger für Mobilfunknetzantennen
Kommentar: Links neben dem Bunker befindet sich eine Seniorenresidenz der Köster-Stiftung. Wenn sich einer der bejahrten Residenten in der Tankstelle rechts neben dem Bunker seine Zeitung kauft, dürften Erinnerungen an die Jugend wach werden.

Bunker Feldstraße (Hamburg St. Pauli)

Standort: Feldstraße 66 (St. Pauli)
Typ: Gefechtsturm
Baujahr: 1942
Nutzung: Uebel & Gefährlich (Konzertveranstalter) u.a.
Kommentar:

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