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When we have wandered all our ways

© www.espritdescalier.de - Stefan Fix, 2007Das Motiv des müden Wanderers bzw. Pilgers findet sich auch auf dem Pariser Friedhof Montparnasse. Dort wird es von einer Plastik des spanischen Bildhauers Baltasar Lobo (*1910, †1993) verkörpert, die sich auf dessen Grab befindet. Folgende Zeilen von Walter Ralegh (*1554, †1618) scheinen geeignet, das Wanderermotiv lyrisch aufzunehmen:

Even such is time, which takes in trust / Our youth, our joys, and all we have, / And pays us but with age and dust, / Who in the dark and silent grave, / When we have wandered all our ways, / Shuts up the story of our days. / And from which earth, and grave, and dust, / The Lord shall raise me up, I trust.1

Dies habe Ralegh am Abend vor seiner Hinrichtung geschrieben, sodass der fromme Beiklang nur verständlich ist. Man fand die Zeilen in Raleghs Bibel im Gatehouse Prison in Westminster, London, wo er zuvor dreizehn Jahre mit einer Unterbrechung in Haft gesessen hatte. Auf dem Schafott habe er, nachdem er die Schärfe des Henkersbeils geprüft hatte, gesagt: „‚Tis a sharp remedy, but a sure one for all ills.“2 Auf die Frage, wie er sein Haupt auf dem Richtblock zu betten beliebe, habe er entgegnet: „So the heart be right, it is no matter which way the head lies.“3

  1. The Concise Oxford Dictionary of Quotations, Oxford 1964, S. 174. []
  2. ebd. []
  3. ebd. []
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