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Des Treibens müde

© www.espritdescalier.de - Stefan Fix, 2007Diese aufrecht stehende Grabplatte befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Das darauf dargestellte Motiv des müden Wanderer bzw. Pilgers lässt an Goethes „Wandrers Nachtlied” denken:

Der du von dem Himmel bist / Alles Leid und Schmerzen stillest, / Den, der doppelt elend ist, / Doppelt mit Erquickung füllest, / Ach! ich bin des Treibens müde! / Was soll all der Schmerz und Lust? / Süßer Friede! / Komm, ach komm in meine Brust!1

Auch ein weiteres Nachtlied eines Wanderers von Goethe kommt einem in den Sinn – nämlich „Ein gleiches”, womit ein gleiches bzw. weiteres Nachtlied gemeint ist:

Über allen Gipfeln / ist Ruh’, / In allen Wipfeln / Spürest Du / Kaum einen Hauch; / Die Vögelein schweigen im Walde. / Warte nur! Balde / Ruhest du auch.2

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  1. Johann Wolfgang Goethe, Wandrers Nachtlied. In: Deutsche Gedichte. Herausgegeben von Hans-Joachim Simm. Frankfurt a.M. und Leipzig 2001, S. 342. []
  2. Johann Wolfgang Goethe, Ein gleiches. Ebd. []

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