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Mahnmal Hamburger Straße

© www.espritdescalier.de - Stefan Fix, 2007Dort, wo einst ein viel hermachendes Karstadt-Warenhaus stand, steht nun der hässlichste Monumentaleinkaufskomplex, den sich ein menschliches Hirn ausdenken kann – eine unwirtliche, schier endlose Betonwüste. Das Denkmal steht zwischen der Polizeiwache und erwähntem EKZ. Wer von der U-Bahn-Station Mundsburg kommt, um im EKZ Einkäufe zu tätigen, passiert das Mahnmal. Wenn die Fußgängerampel gerade Rot zeigt, schweift manch gelangweilter Blick umher und bleibt mitunter am Mahnmal hängen. Wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzusehen, wird sich der Beklemmung, die es vermittelt, kaum entziehen können. Die Skulptur wurde 1985 von der Hamburger Bildhauerin Hildegard Huza-Schneider im Auftrag der Stadt Hamburg geschaffen.

Tafelinschrift:

In der Nacht zum 30. Juli 1943
starben im Luftschutzbunker
an der Hamburger Straße
bei einem Bombenangriff
370 Menschen.

Diese Toten mahnen.
NIE WIEDER FASCHISMUS
NIE WIEDER KRIEG

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